Das Projektblog für die trnd-Reiseberichterstatter: Hier gibt's die aktuellen Projektnews und Diskussionen rund um das trnd-Projekt shoestring.

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Kambodscha, shoestring

10.03.08 - 21:08 Uhr

von: FCUKBoy

Mein Fazit

Shoestring - go further!

Die Shoestring Reise war ein besonderes Erlebnis. In nur 10 Tagen haben wir dank hervorragender Planung sehr viel gesehen und unternommen, und das ganz ohne Stressfaktor. Die Hotels waren entgegen aller Befürchtungen keine Pritschenlager, ganz im Gegenteil.

Auch wenn es eine Gruppenreise ist, besteht kein Gruppenzwang und jeder kann sich jederzeit ausklinken und sein Ding machen. Es ist sozusagen eine Individual-Gruppenreise.

Dämonen in Kambodia - Foto by hupfi76
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Tag 9: I’m going home…

Interview
Ich öffne die Augen und bin wach. Endlich ausgeschlafen. Die Sonne scheint, helle Streifen dringen durch die Ritzen der Fensterläden. Frisch schläft noch, also mache ich mich schnell fertig und gehe zum Frühstück, wo auch die anderen unseres 6er Grüppchen schnell eintrudeln (außer frisch, er möchte ja ausschlafen).

Der gemeinsame Plan ist, wieder zum Strand zu gehen. Die Frühlingsrollenfrau ist schließlich für 12 Uhr bestellt. Außerdem möchten wir noch das ein oder andere Mitbringsel shoppen. Und generell wird noch Geld für den Tag benötigt.

Doch bevor es losgeht haben wir nach dem Frühstück noch unsere Interview Termine mit Roger und Kristof. Jeder wird zu einem anderen Thema interviewt, meins soll die Thai Massage sein und ich gebe bereitwillig Auskunft. Mein Tipp beschränkt sich dann auf die tollen Shopping Möglichkeiten. Ich bin sehr auf die Videos gespannt… ;)

Noch schnell die Koffer packen und auschecken. Zur Gepäckaufbewahrung und zum Duschen nach dem Strand sind 3 Zimmer für uns reserviert. Tolle Planung!!! Wir bringen schnell das Gepäck dorthin und treffen uns dann zur Abschlussbesprechung und Verabschiedung in großer Gruppe mit Hans am Pool. Hier werden die Erlebnisse, Eindrücke, positive und negative Gedanken zum erlebten Trip kundgetan und Ideen, Verbesserungsvorschläge gemacht.

Ein letztes Posen… - Foto by SushiCat
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Tag 8: The Beach

Frozen
Kälte. Mein Hals ist zu, meine Nase läuft. Was passiert hier? Ich öffne die Augen. Frierend wickel ich das Bettlacken enger um mich. Die Klimaanlage! Wir habe Sie gestern Abend auf 30°C gestellt – trotzdem haben wir jetzt einen Kühlraum als Schlafzimmer. Da hilft nur der Off Knopf!

Ich trotte ins Bad und mache mich fertig. Frisch hat gestern schon bekannt gegeben, dass er heute lange schlafen wird, wo er doch die ganze Woche nicht ausschlafen konnte. Also begebe ich mich alleine zum Frühstück. Die Mädels sind wie verabredet bereits da – der Tisch ist auch schon gedeckt. Auch meine Ananas Diät, mit leckerem gebratenem Reis, Croissants, Marmelade, Rührei. So genießen wir das erste stressfreie Frühstück.

Nov Samui Beach resort - Foto by Frisch

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Tag 7: We’ve been to paradise

Fashionably late
Es rappelt an der Tür. Senkrecht sitze ich im Bett. Schnell kommt die Erinnerung zurück. Thailand, Khao Sok, Baumhütte, Dschungel. Draußen Stimmen. Superjule und SushiCat. „Aufstehen, es sind 6:45 - wir haben total verschlafen“. Ich öffne die Tür, draußen ist es noch dämmrig „Wir wollten doch mit hupfi76 um 6 Uhr nach den Affen schauen.“
Scheiße… Die Arme wird am Restaurant stehen bzw. jetzt wieder weg sein. Leider haben die Hütten kein Telefon – und alle wohnen so verstreut ist. Das erste Mal ohne „Zivilisation“ und wir sind schon aufgeschmissen. Wir machen uns fertig und gehen zum Frühstück.

Frühstück @ Art’s Riverview Lodge - Foto by hupfi76

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Tag 6: Let me take you on a journey

Immer durch den Monsun
Es plätschert. Müde öffne ich die Augen – alles dunkel. Ich bin im Hotel in Kambodia, neben mir im Bett schläft Frisch, also kommt das plätschern nicht vom Badezimmer. Ich stehe auf und öffne die Vorhänge am Fenster. Es regnet. Große Pfützen bilden sich auf der Dachterrasse vor unserem Fenster.

Regen in Kambodia - Foto by hupfi76

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Tag 5: Dead Fish

Vom Dead Fish haben ja schon einige geschrieben - hier sind ein paar Eindrücke unseres Tisches und der Folkloretänzer.

Mahlzeit
Unsere Tafel - with a little help of Frish

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Tag 5: Angkor (Teil 2)

Birthday Cake
Wir fahren mit dem Bus zurück zum Hotel um der Mittagshitze im Dschungel zu entfliehen. Mehr oder weniger gemeinsam essen wir am Hotelpool und zum Nachtisch gibt es plötzlich eine Überraschung. Hans kommt mit einer Geburtstagstorte für unsere SushiCat. Hurra, damit hat niemand gerechnet, erst recht nicht über die Ausführung: eine bunte Buttercremetorte mitten in Kambodia. Welch süßer Nachtisch.

SushiCat mit Geburtstagstorte - Foto by superjule

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Kambodscha, fotografiert, gesehen, shoestring

13.02.08 - 21:42 Uhr

von: FCUKBoy

Tag 5: Angkor (Teil 1)

Tempelausweis
Nach der gestrigen Nacht verzögert sich die Abfahrt (Gott sei dank) wieder und so starten wir nach dem Frühstück um 8:30 Uhr zu den Tempelanlagen. Doch bevor wir in den Tempelbezirk einfahren dürfen, kommen wir an einen Checkpoint. Hier bekommt jeder Besucher gegen 20$ einen persönlichen Tempelausweis mit Foto. Dieser ist immer mitzuführen, da ansonsten der Zugang zu den Tempelanlagen verweigert wird!

Wir fahren nach dem kurzen Stop weiter Richtung Angkor. Angkor war vom 9. bis 15 Jahrhundert das historische Zentrum des Khmer Königreiches Kambuja. Auf einer Gesamtfläche von über 200 km2 wurden mehrere Hauptstädte errichtet, mit einem großen Haupttempel im jeweiligen Zentrum. So entstand u.a. auch der weltweit größten Tempelkomplex Angkor Wat. Da Häuser aus Stein religiösen Gebäuden vorbehalten waren und die weltlichen Menschen (auch die Könige) in Häusern aus Holz lebten, sind durch die Jahrhunderte tropisch-feuchten Klimas nur och die Tempelanlagen erhalten geblieben.

Nach dem kurzen Stop machen wir uns weiter auf zu Angkor Thom. Auf dem Weg dorthin kommen wir an Angkor Wat vorbei und Cham Nam erklärt uns, dass Touristen normalerweise erst nachmittags hierher kommen, da dann das Licht besser ist. Das ganze klingt so, als ob wir halt Pech hätten und daher weiterfahren. Enttäuscht denken wir „Thanks for sharing“ – gerne würden wir den Tempel sehen, trotz des falschen Licht. Aber unsere Chance soll noch kommen.

Schöne Gesichter
Wir erreichen Angkor Thom und die berühmten Gesichter des Süd-Tores blicken uns an. Die Brücke davor ist von den Götter- und Dämonenstatuen gesäumt – rechts die Dämonen, links die Götter, im Hintergrund das Tor. Der Anblick ist beeindruckend und die wilden Affen, welche darüber klettern verstärken diesen Eindruck.

Götterstatuen am Tor von Angkor Thom
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Tag 4: Auf nach Kambodia

Delayed
Heute heißt es Abschied nehmen von Bangkok, da wir um 11:35 Uhr unseren Flug nach Kambodscha antreten. Nach einem entspannten Frühstück geht es los zum Flughafen. Ein letztes Mal fahren wir durch den Bangkoker Verkehr, der sich nur mit den Worte: No rules – just do it beschreiben lässt. Eine STVO ist in Bangkok für uns nicht erkennbar. Jeder fährt wie er will und es ist ein buntes Gemisch aus Autos, Bussen, LKWs, Tuk Tuk’s und Rollern. Alles wild durcheinander fahrend, immer hupend – und funktionierend!

Am Flughafen angekommen, stellen wir leider fest, dass unser Flug 2 Stunden Verspätung hat. Wir durchlaufen also in aller Ruhe den Immigration Prozess und haben hinterher genug Zeit, den Duty Free Bereich zu durchstöbern. Endlich nochmal in Ruhe E-Mails checken und eine kurze Nachricht auf den Shoestring.TRND Blog hinterlassen. Dann müssen wir auch wieder ans Gate und schon sind wir unterwegs nach Kambodia.

Immigration
Bei der Einreise nach Kambodia kommen erste Probleme auf uns zu. Es heißt zwar, dass die Einreise 20 $ kostet, jedoch steht nirgends, ob diese in bar oder per Kreditkarte beglichen werden. Außerdem munkelt man, dass evtl. auch Euro akzeptiert wird (ist ja sowieso die stärkere Währung).

In der Einreisehalle des Flughafens gibt es praktischerweise einen Geldautomaten, der Dollar ausspuckt. Nach einigem hin und her mit dem zuständigen Einreisepersonal klärt sich, das man:

a) Nicht mit Kreditkarte zahlen kann
b) Euro akzeptiert wird

Da die Schlange am Geldautomaten mittlerweile sehr lang ist, verzichte ich auf das Abheben und zahle in Euro – und der Einreisebeamte verlangt frech 20 €! Tja, gutes Geschäft für ein evtl. korruptes Regime – oder Entwicklungshilfe ;)
Dafür gibt es aber auch einen tollen Einreiseaufkleber im Reisepass - der macht schon mehr her als die üblichen Stempel und nimmt eine ganze Seite in Anspruch!

Einreiseaufkleber Cambodia

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gefreut, gegessen, gelitten, genossen, shoestring

10.02.08 - 15:59 Uhr

von: FCUKBoy

Tag 3: Der Abend

Nach der sehr lustigen Hinfahrt sind wir von Bangkoks Taxifahrern verwöhnt und beschließen, wieder unser Glück zu versuchen. Also stelle ich mich an den Straßenrand und das erste Taxi hält an.

„To Khao San Road for 250?“ ist meine Frage – die Antwort darauf schlicht und ergreifend “No” und ein aufheulen des Motors. Verdutzt schließe ich die Tür und wir lachen erstmal über diese filmreife Abfuhr. Auf der Hinfahrt hat es nicht den Anschein gemacht, dass dieser Preis extrem niedrig ist. Nun gut, das nächte Taxi fährt heran und diesmal bin ich schlauer: „How much to Khao San Road?“ – die Antwort diesmal: „150 Baht“. Na also, geht doch!

Wir klettern in unser Taxi und wir haben ziemlich schnell die Erklärung für die Unterschiedlichen Preise gefunden. Der erste Taxifahrer hatte eine zusätzliche Entertainment Ausbildung (daher auch 3 Licences), was man vom jetzigen nicht behaupten kann. Stumm wie ein Fisch fährt er durch die Straßen Bangkoks, ohne Musik und ohne Unterhaltung. Dies veranlasst uns dazu, Quiz Taxi zu spielen – leider macht der Fahrer auch hier nicht mit – zu seinem eigenen Nachteil, für eine richtige Antwort hätte er 50 Baht bekommen. Es kann natürlich auch sein, dass er unsere Deutschen Fragen nicht verstanden hat – aber unsere Kreativen Antworten auf so interessante Fragen wie „Warum haben Bangkoks Taxis verschiedene Farben?“ sorgten bei uns für eine kurzweilige, vergnügte Fahrt.

So sind wir dann bestens gelaunt zum gemeinsamen Abendessen in die Mai Mpuri Sports bar gegangen. In diesem sehr stylischen Restaurant in der Nähe der Khao San Road essen wir auf der Holzterrasse unter Sternenlicht die Speisekarten rauf du runter und bekommen so einen Einblick in die Thailändische Küche – von mild bis spicy, von allem ist etwas dabei.

trnd_shoestring_fcukboy_1002.jpg

Auf dem Rückweg Read the rest of this entry »

Um was geht's hier?

16 trnd-Partner fahren als Reisereporter gemeinsam mit Shoestring nach Thailand / Kambodscha und berichten uns hier von ihren Erfahrungen mit der organisierten Backpacking- Gruppenreise von Shoestring.

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