Das Projektblog für die trnd-Reiseberichterstatter: Hier gibt's die aktuellen Projektnews und Diskussionen rund um das trnd-Projekt shoestring.

Tag 8: The Beach

Frozen
Kälte. Mein Hals ist zu, meine Nase läuft. Was passiert hier? Ich öffne die Augen. Frierend wickel ich das Bettlacken enger um mich. Die Klimaanlage! Wir habe Sie gestern Abend auf 30°C gestellt – trotzdem haben wir jetzt einen Kühlraum als Schlafzimmer. Da hilft nur der Off Knopf!

Ich trotte ins Bad und mache mich fertig. Frisch hat gestern schon bekannt gegeben, dass er heute lange schlafen wird, wo er doch die ganze Woche nicht ausschlafen konnte. Also begebe ich mich alleine zum Frühstück. Die Mädels sind wie verabredet bereits da – der Tisch ist auch schon gedeckt. Auch meine Ananas Diät, mit leckerem gebratenem Reis, Croissants, Marmelade, Rührei. So genießen wir das erste stressfreie Frühstück.

Nov Samui Beach resort - Foto by Frisch

9 Uhr morgens und außer uns ist nur noch ein anderer Tisch besetzt. Planungen für den Tag werden getroffen. Shoppen. Bummeln. Strand – definitiv Strand, darin sind wir uns alle einig. Doch welcher? Unser Hotel hat einen Shuttelbus, der Halbstündlich zum Hotel Strandabschnitt fährt. Im Reiseführer werden dagegen andere Strände als sehenswert angepriesen. Diese sind jedoch mit Taxi Fahrten usw. verbunden. Daher beschließen wir erstmal am Hotelstrand vorbeizuschauen. Schnell die Schwimmsachen holen und dann geht es um 10 Uhr an den Strand.

The Beach

Dort werden unsere Befürchtungen eines hässlichen, überfüllten Strandes schlagartig weggewischt. Durch eine schöne Parkanlage des Restaurants Eat Sense betreten wir weißen Sandstrand mit luxuriösen Holz/Lederliegen. Flugs lassen wir uns in der ersten Reihe nieder. Handtücher raus, Sonnencreme her – oder erst ins Wasser? Nein, erst eincremen.

Plötzlich Geräusche hinter uns „Tschiep, Tschiep“ – man könnte einen Vogel vermuten, aber es ist ein Strandhändler. Tücher und Kleider werden uns angeboten, aber wir haben kein Interesse. Kaum ist er 3m verschwunden, kommt der nächste: Schmuck. So geht es weiter, einer nach dem anderen kommt mit Hüten, Sonnenbrillen, Schmuck, Tüchern, Badehosen, Bikinis, Hemden, seidene Tagesdecken… Es scheint kein Ende zu nehmen. Die lizensierten Verkäufer erkennt man an den roten Jacken mit der fortlaufenden Nummer auf dem Rücken. Am Ende des Tages liegt die höchste gesichtete Nummer bei 649.

Beach Shopping
Mittlerweile haben wir den Reiz des Beach Shoppings auch für uns entdeckt. Ich benötige dringend eine neue Sonnenbrille. Außerdem habe ich meine Kette in Art’s Riverview Lodge vergessen. Und einen Sonnenschutz für meinen Kopf. Außerdem sind auch die Röcke und Tücher für die Damen interessant, vom Schmuck ganz zu schweigen. So fangen wir an, stöbern durch die vor uns ausgebreiteten Waren und warten was noch kommt.
Den Magarita in der Hand genießen wir das Dolce Vita!

Der 11 Uhr Margarita - Foto by Sushicat
Der 11 Uhr Margarita - the other side - Foto by Sushicat

Es geht auf die Mittagszeit zu und die ersten Essensverkäufer mischen sich unter die Verkäufer. Obst, Eier, Frühlingsrollen, undefinierbares – man muss den Strand nicht verlassen. Um 11 kommt eine kleine, fast zahnlose lustigen Frau und möchte uns die besten Frühlingsrollen vom Strand anbieten. Wir erklären Ihr, dass es uns zu früh ist, Sie möchte doch bitte später, so gegen 12 wiederkommen.
Pünktlich um 12 Uhr ist Sie wieder da und strahl uns an. Hupfi76 und ich ordern 2 Frühlingsrollen. Diese lässt Sie dann auf unsre Bitte hin bei Ihrem Maiskolbenkollegen mit Grill erhitzen und lacht darüber, als Sie uns erzählt, dass er Geld dafür wollte. Wir haben viel Spaß miteinander und natürlich darf bejahen wir Ihre Frage, ob Sie morgen um 12 wiederkommen darf. Goo luck for me, goo luck for you hehehe. Goo luck for holiday!

Kaum aufgegessen steht ein Eisverkäufer hinter mir. Where’re you from? Ahh Ger-ma-ny, very gooooood. Good luck! Ich erkläre Ihm, dass wir gerade gegessen haben, aber um 15 Uhr sicher eine prima Eiszeit wäre. Er nickt und setzt sich vor uns in den Sand, beobachtet die Mädels, die schon den nächsten Schmuckverkäufer am Wickel habe und eine Kette nach der anderen aus seinem Bauchladen ziehen.

Beach Life - Foto by Roger

Ich glaube, dieser Verkäufer wird das nächste Mal um uns einen großen Bogen machen. Bestimmt eine Stunde lang hat hupfi76 und SushiCat mit Ihm gerungen, diskutiert und gefleischt. Zahlen wurden jongliert, Mengenrabatte in zähen Verhandlungen ausgehandelt – immer wieder belustigt beobachtet von seinen Kollegen. Hupfi76 hat „gesiegt“ und den Schoß voller Schmuck und Tücher.

That’s a life… - Foto by Sushicat

Ninja‘s
Wir amüsieren uns wie Wolle. Cocktails, Meer, Strand und Beach Shopping – so kann man es sich gut gehen lassen. Einziges Manko: Kein Geldautomat weit und breit. So kommt es, dass ich, nachdem SushiCat und ich uns ein Henna Tatoo haben aufmalen lassen, zusammen mit SushiCat und DerSaimen zurück zu „Fake Street“ gehe, damit wir unsere Geldbestände aufstocken können.
Natürlich schaffen wir es nicht zum Geldautomat, ohne in die offenen Shops zu gucken. So haben wir zum Schluss wieder Tüten in den Händen, ich 4 Sonnenbrillen mehr. Da shoppen hungrig macht, kehren wir kurz in einem Straßenrestaurant ein. Die Chaweng Ninjas – best pancakes of Thailand. Hier bekomme ich endlich meinen Banana Pancake mit süßer Kondensmilch. Himmlisch! Und was sehe ich auf der Karte – es gibt auch Pancakes mit Nutella. Hier müssen wir mit superjule nochmal hin, Sie ist doch auf hartem Nutella Entzug!

Ninja Speisekarte - Foto by SushiCat
Ninja’s Restaurant, Chaweng - Foto by Sushicat

Dann sind es auch schon fast 15 Uhr und ich treibe die anderen an – wir haben ein Date mit unserem Eisverkäufer. Und auch er ist pünktlich, sitzt schon wieder vor den Liegen und wartet auf uns. Zufrieden gebe ich eine Runde Eis aus und lehne mich zurück und beobachte das Treiben.

Hier kommt der Eiermann…

That’s a life…
Da wir um 19 Uhr von Hans zum Abschiedsessen eingeladen sind, machen wir uns am späten Nachmittag auf den Weg zurück ins Hotel. Frischmachen, umziehen, eincremen, noch schnell ein paar dreier Fotos (siehe hier ) – und dann geht die Fahrt los. Einer Stadtrundfahrt durch die Seitenstraßen von Chaweng bringt uns in einen Hinterhof – am Ende sehen wir Lämpchen blitzen. Wir gehen über eine Holzbrücke und stehen in einem Paradies von Hotelanlage - The Imperial Samui Hotel. Direkt am Meer gehen wir unter Meterhohen Palmen am Pool entlang, werden nach oben auf die Dachterrasse in, im Lounge Stil geführt, das Tara Restaurant. Himmelbetten und bequeme Sofas stehen dort, Personal wartet darauf, uns die Wünsche von den Lippen zu lesen.

Als Hans und Kristof sich zu den Tischen gesellen, kommt Abschiedsstimmung auf. Man bedankt sich, und es werden letzte Details für den morgigen Tag bekannt gegeben, die letzten Interviewtermine abgesprochen. So ist der tollen Organisation zu verdanken, dass wir morgen erst um 19 Uhr die Insel verlassen – wir haben also noch einen kompletten Freizeit Tag vor uns. Damit hat niemand gerechnet!

Dann kommen die Bedienungen mit kalten, feuchten Tüchern. Diese haben wir auf unserer Reise immer wieder erhalten, in jedem Bus, Boot und Restaurants. Ein erfrischendes Gefühl breitet sich aus, als ich mir das Tuch auf den doch leicht Sonnenverbrannten Kopf lege.

Sonnenverbranntes Haupt kühlen

Auch das Essen ist wunderbar. Es gibt ein italienisches Buffet (Italian Food ist auf Koh Samui sehr trendy) oder Thai Food a la carte. So haben wir einen tollen Abend, Dinieren unterm Sternenhimmel, genießen die tolle Aussicht, das Meeresrauschen, trinken Cocktails – ein Fest für alle Sinne, Genuss pur. Von unten klingen die Tön einer Thai Cover Band, welche am Pool performed, zu uns nach oben – Abba, Baccara und weitere 70th Hits.

Ich bin kurz vor dem Einschlafen, als wir wieder zum Hotel aufbrechen. Von dort starten einige noch ins Nachtleben, während andere am Pool weiterfeiern. Ich bin Todmüde und begebe mich aufs Zimmer. Superjule, ebenfalls KO und von Ihrem Sonnenbrand und Mückenstichen (Dschungeldeo ist ein Placebo) mitgenommen, geht auch schlafen.

So endet der vorletzte Tag glücklich und müde schon vor midnight.

Diskussion:

Meinungen der trnd-Partner

26.02.08 - 21:06 Uhr

von: hupfi76

Schöööööööööööön!

27.02.08 - 12:41 Uhr

von: superjule

so schöne Cocktailbilder - und da ging es meinem Fuß auch noch gut…:-)

Apropos Fuß. Unfallfragebogen hab ich ja erzählt. Hat sich rausgestellt. Der Arzt hat angegeben “Verbrennung 1. Grades”. Naja und die Krankenversicherung ging davon aus, dass ich mich mit heißem Wasser von einem Kollegen oder so (Kaffee) verbrant habe..am Fuß…??? Naja jedenfalls keine Befragung mehr und Thema erledigt.

Mein Fuß ist übrigens immer noch viel brauner als der Rest…:-(

27.02.08 - 13:34 Uhr

von: FCUKBoy

Na, dann hat sich das ja geklärt. Wird Kingdom of Thailand doch nicht verklagt ;)

Geh doch mit dem anderen Fuss unter die Sonnenbank… :D

05.03.08 - 9:50 Uhr

von: Nini

@ Superjule: Da freu ich mich aber, dass es Deinem Fuß besser geht. :)

Kommentar schreiben:

Du mußt angemeldet sein, um kommentieren zu können.

 

Um was geht's hier?

16 trnd-Partner fahren als Reisereporter gemeinsam mit Shoestring nach Thailand / Kambodscha und berichten uns hier von ihren Erfahrungen mit der organisierten Backpacking- Gruppenreise von Shoestring.

Unsere Reisegruppe
Kategorien
Links
Suche

Kommentare
Archiv

© 2007 trnd GmbH     www.trnd.com     impressum     info@trnd.com     Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweise