Am nächsten Morgen stehen fast alle Mitglieder der Gruppe um freiwillig um 6 Uhr (unfassbar) auf um sich vor der Abfahrt noch im Camp umschauen zu können. Der Sonnenaufgang gegen 6:30 Uhr entpuppt sich als wahrer Augenöffner. Art’s Jungle Lodge ist umgeben von bewaldeten Felsformationen und wird halbseitig von einem breiten Fluss umschlossen.
Einige kleine Affen tümmeln sich auf den Dächern der Holzhütten und sollen angeblich manchmal beim Baden im Fluss zu beobachten sein. Frisch von Frühstücksbuffet gestärkt begeben wir uns zu den Mini-Vans und fahren zu unserem nächsten Reisehöhepunkt, dem Rachabrapha-Stausee im Kao Sok Nationalparkt. Hier fahren wir mit Longtail Booten über den See und können die beindruckende Landschaft der Felsformationen um dem See geniessen.
Das Ziel der Fahrt sind die “Raft-House”. Die Raft-Houses sind kleine auf einzelnen Flößen stehende Bungalows, die aneinander gekettet von einer Seite des Sees zur anderen gespannt sind, über einen ebenfalls auf Flößen montierter Steg verbindet sie einzelnen Bungalows mit dem in der Mitte befindlichem kleinen Restaurant bei dem es für uns ein wiedermal sehr leckeres Mittagessen gab. Einige von uns nutzen die Gelegenheit und paddelten mit Kajaks zu einer Badestelle, der Rest relaxte an den Raft-Houses.
Da wir uns bei den Raft-Houses etwas zu viel Zeit gelassen haben und eigentlich noch unsere Fähre nach Koh Samui erwischen müssen heißt es nun schnell zurück zur Anlegestelle. Unserem Boots-”Kapitän” macht das nicht viel aus er jagt mit hoher Geschwindigkeit über den See, ohne Rücksicht darauf das wir durch das entsprechend aufgewirbelte Wasser völlig durchnässt ankommen. Kurz das T-Shirt gewechselt geht es wieder weiter mit dem Mini-Vans die uns zur Anlegestelle der Fähre nach Koh Samui bringen. Obwohl die Fähre wohl in Deutschland schon lange von TÜV einkassiert worden wäre gehen wir an Board und geniessen die Aussicht aufs thailändische Festland und später auf Koh Samui.
Auf Koh Samui erwartet uns schon die nächste Mini-Van-Flotte und bringt uns auf die andere Seite der Insel zu unserem Hotel, dem Nova Samui Resort. Hier werden wir das erstemal ein klein wenig enttäuscht, wie die meisten anderen erwartete ich hier eigentlich kleine Häuschen in Strandnähe, doch wir stiegen in einem (wenn auch durchaus luxuriösem) Hotel ab. Doch die Zimmer sind toll, der Pool ist gleich vor unserer Nase (von unserem Balkon zu erreichen) und das Internet (auch per WLAN) erschwinglich (100Bath, ca 2 Euro/70min). Jetzt heißt es erstmal “ab zum Strand und unterwegs Nahrung suchen”, wir entscheiden uns für das “Eat Sense” das direkt am Strand liegt und dort tagsüber auch als Strandbar dient (wird gleich mal für morgen notiert). Hans, Roger und Kristof trauen sich an den Hummer ran, ich nehme den Fisch des Tages (keine Ahnug was das für ein Fisch ist, aber er war sehr lecker) und Jaqueline (eigentlich Vegetarierin, aber isst Fisch) bestellt Garnellen. Dummerweise werden die hier noch Komplett mit Kopf und Augen serviert, Jaqueline wird auf einmal ganz ruhig, wird blass und starrt auf das tote Tier auf ihrem Teller. Dominik erbarmt sich und bietet ihr einen Tausch an, er hat zwar auch Fisch, man erkennt ihn aber nicht mehr als Ganzes. Zum Abschluss des Abends gehts noch in DIE Bar der Insel, die Q-Bar. Sie befindet sich auf einem Hügel oberhalb unseres Hotels und bietet von ihrer riesigen Terrasse einen fantastischen Ausblick auf Koh Samui.
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