Irgendwann gegen drei Uhr in der Nacht ging es dann von Dubai weiter nach Bangkok. Der Flug war ereignislos, weil jeder irgendwie versucht hat zu schlafen. Das ging mehr schlecht als recht, wie das im Flugzeug eben immer so ist. Aber wir mussten ja alle Energie tanken. Ankunft in Bangkok sollte mittags sein und es würde noch ein ganzer Tag voller neuer Erlebnisse vor uns liegen.
In Bangkok am Flughafen durften wir uns nach der ersten Sicherheitskontrolle erstmal in die Warteschlange für die Einreise anstellen. Aber halt, ich muss mich korrigieren. Es gab nicht nur eine sondern wohl eher zehn Warteschlagen. Naja, Murphys Law, egal an welche ich mich anstellen würde, diese würde mit absoluter Sicherheit am längsten dauern. Egal. Wir haben uns einfach eingereiht und gewartet…gewartet und gewartet. Ich weiß nicht genau wie lange, aber ne Stunde hat das alles in allem bestimmt gedauert. Isabell, Stephan und ich waren dann auch die letzten. Nach der Abfertigung haben wir uns dann auf die Suche nach den anderen und unserem Gepäckband gemacht. Wir sind dann von Band 1 bis Band 20 durchgelaufen. Keine Shoestring-Gruppe, kein Gepäck. Verwirrung. Was jetzt? Ich hielt immer Ausschau nach orangen oder türkisen T-Shirts. Nichts. Plötzlich kam Kathrina uns aus Richtung Ausgang entgegen. Das Gepäck war schon eingesammelt und man wartete bereits auf uns. Super, das ist doch mal ein Service.

Im Flughafen war es angenehm klimatisiert und bis wir dann alle mit den ersten Getränken, dem ersten Geld und anderen lebenswichtigen Dingen versorgt waren, vergingen noch mal viele Minuten. Aber dann war es so weit. Mit drei Minibussen sollte es weiter zur Buddy Lodge in Bangkok gehen. Unser erstes Reiseziel. Türen vom Flughafengebäude geöffnet, und mit Rucksack auf den Rücken, Handgepäck im Arm rein in feucht schwüle 30 Grad. Hammer das tat erstmal weh. Wohlig warme Luft umhüllte uns – ahhhh, wie schön sich das anfühlte. Leider kam wenige Minuten die Erkenntnis über die wirklich sehr schlechte Luft dazu. So schmeckt und riecht also Smok…..


Die Fahrt zu unserer Unterkunft war spannende. Es gab so viel zu sehen und wir hingen mit Fotoapparaten und Videokameras am Fenster. Und dann waren wir da. In der Kao San Road. Ich habe nur wenige Sekunden einen Blick auf die Szenerie geworfen, bevor es weiter ging in den Empfangsbereich der Buddy Lodge und war schon fasziniert.
Zimmerverteilung. Ich habe mir natürlich schon am Flughafen in Bangkok wieder tausend Gedanken gemacht, mit wem ich wohl ein Zimmer teilen müsste. Und auch hier wieder die Überlegungen ob es gut gehen würde, man sich vesteht und und und. Ich hatte großes Glück, denn schon während der Anreise hatte ich viel und oft mit Kathrina gesprochen und nun sollten wir ein Zimmer teilen. Super. Diese Hürde war auch genommen. Wir verabredeten uns für eine Stunde später und dann sollte es mit dem shoppen losgehen….

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