Bangkok, fotografiert, gefreut, gefühlt, gegessen, genossen, gerochen, geschmeckt, gesehen, shoestring
06.02.08 - 15:32 Uhr
von: hupfi76
Aufstehen
Nach nur 4 Stunden Schlaf klingelte mein Wecker … gähn … Es war gerade mal 5.30 Uhr. Um 6.00 Uhr öffnete in der Buddy Lodge das leckere und sehr umfangreiche Frühstücksbuffet, das zu unserer Freude eher einem Brunch glich, als einem normalen Frühstück. Es gab Toast, Marmelade, Joghurt, Früchte, Speck, Eier, Pencakes, Nasi Goreng, Suppe, Säfte, Kaffee u.v.m.
Straßenschreck
Unseren Guide trafen wir um 6.35 Uhr vor der Lodge und unsere Gruppe teilte sich wieder auf die 3 Kleinbusse auf. Wir fuhren gemeinsam nach Chinatown zum Grand China Princess Hotel, von wo aus die geführte Bangkok-Radtour startete und endete. Nach einem kleinen Briefing durch den Tourführer der Co van Kessel Bangkok Tours erhielten wir unsere Fahrräder und es ging los. Unsere Tourguides waren zu dritt und es fuhr immer einer vorne, einer in der Mitte und einer zum Schluss.
Die Fahrradtour führte uns zuerst durch die engen Gassen und Märkte von Chinatown, vorbei an Straßenständen mit Essen und Kleidung, vorbei an Tuk-Tuks und Mopeds. Wir machten kurze Stopps an verschiedenen Tempeln und auch an einer Schule. Wir kamen an Orte, in die einem als Tourist normalerweise nur schwer Einsicht gewährt wird.

Ab und an hatte man das Gefühl, dass man den Thais direkt durch das Wohnzimmer oder durch die Küche fährt, so eng waren die kleinen Straßen. Das Leben spielt sich hier meist auf der Straße ab. Es wird in den engen Gassen gekocht, gegessen, gewaschen … und über so verrückte Touris auf Fahrrädern wie wir es sind geschmunzelt.
Die Thailänder begegnen einem meist mit einem Lächeln auf den Lippen und Hilfsbereitschaft ist hier keine Frage.

Mit einem Pendlerboot überquerten wir samt Fahrrädern den Chao Phraya River, um auf der anderen Seite von Bangkok die grüne Landschaft mit Fruchtplantagen und Bananenbäumen zu erkunden. Weit weg von den überfüllten Straßen fuhren wir mit unseren Rädern erneut durch enge Gassen und auf engen Stegen, die gerade mal für unsere Fahrräder oder auch für Motorräder genug Platz boten.


Mit drei weiteren Longtailbooten fuhren wir die Khlongs (Kanäle) entlang. Diesen Khlongs verdankt Bangkok den Namen “Venedig des Orients”. Es ging vorbei an alten (teils sehr morschen) Holzhäusern auf Pfählen, eingefallenen Hütten, Steinhäusern und (kaum zu glauben) Villen. Wir aßen an einem Khlong sehr lecker zu Mittag, das bei diesem Ausflug inklusive war.

Es war sehr interessant einmal ein anderes, ruhiges Bangkok kennen zu lernen. Diese Radtour ist, bzw. war einmal was ganz anderes. Aufregend, spaßig, interessant, sehenswert – sehr zu empfehlen!
Den restlichen Tag hatten wir von shoestring zur freien Verfügung.
Grand Palace
Der größte Teil unserer Gruppe fuhr mit den Kleinbussen zum Grand Palace. Hans bezahlte für uns den Eintritt in die Anlage des Grand Palace (Königspalast) und des Wat Phra Kaeo (Königstempels).
Wie auch schon vor 2 Jahren, war es wieder faszinierend diese große Anlage zu besichtigen.

Den Königspalast und dessen Außenanlagen sah ich diesmal zum ersten Mal. Bei meinem damaligen Besuch war der Palast geschlossen, weil der König zu Besuch war. Leider konnte ich auch diesmal nicht die gesamte Anlage besichtigen, da ein Teil wegen der Trauerfeier zu Ehren der Schwester des Königs geschlossen war.

Um 15.00 Uhr ging es zusammen mit unserem Guide zurück in die Buddy Lodge.
Einladung zum Abendessen
Um 19.00 Uhr wurde unsere gesamte Gruppe von Hans zum Abendessen ins Mai Mpuri eingeladen. Es gab viele leckere thailändische Spezialitäten. An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an Hans für diesen schönen Abend!
Thai Massage
Nach dem Abendessen fuhr der größte Teil unserer Gruppe auf einen Night Market. Ich schlenderte mit René, Jule, Kathrina, Stefan und Roger noch etwas durch die Khao San Road und wir gönnten uns für 180 Baht (ca. € 3,80) eine tolle Thai Massage für 60 Minuten in ‚Charlie’s Massage & Beauty’. Das war ein perfekter Ausklang eines schönen und ereignisreichen Tages.

Fazit
Bangkok faszinierte mich wieder genauso, wie schon bei meinem ersten Besuch vor 2 Jahren. Die Menschen, die Kultur, das Umfeld – alles ist eine Reise wert. Wenn man durch die Straßen läuft, darf man keine empfindliche Nase haben. An jeder Straßenecke nimmt man andere Gerüche war - mal angenehme, mal weniger angenehme. Die Straßen sind voll mit Autos, Tuk-Tuks, Mopeds, voll beladenen LKWs, Bussen – Menschen überall.
Der König Bhumibol Adulyadej, der seit über 60 Jahren das Land regiert, wird von den Thais nach wie vor sehr geliebt und geehrt. An jeder Ecke, an vielen Häusern, überall sieht man Fotos von ihm.

Die Straßen in Bangkok waren diesmal aber nicht bunt geschmückt, wie im Dezember zum Geburtstag des Königs, sondern die Farben wurden in einen schwarz-weißen Trauerflor getauscht, zu Ehren von Prinzessin Galyani, der einzigen Schwester des Königs, die im Alter von 84 Jahren Anfang Januar verstorben war.
Diskussion:
Meinungen der trnd-Partner
06.02.08 - 16:20 Uhr
von: jason_17
gut
08.02.08 - 13:32 Uhr
von: FCUKBoy
Hahaha, das Massagefoto… Danach war Sie endlich mit den beinen fertig…!!!! Ich war so froh ![]()
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